Das „energieautarke Wohnen“ repräsentiert die Idee, einen Großteil des eigenen Energiebedarfs selbst zu decken. Hierzu werden nachhaltige Energiequellen genutzt, um bedarfsorientiert Strom zu erzeugen und diesen intelligent zu nutzen.
Effektives Energiemanagement
Die wichtigsten Bausteine in Richtung Stromunabhängigkeit sind unter anderem Batteriespeicher, Energiemanagement, Photovoltaikanlagen, Smart Meter, Wallboxen, Wärmepumpen, Wechselrichter und ein bewusster, ökonomischer Verbrauch. Bereits heute sind viele Haushalte teilautark. Bis 2027 soll sich deren Autarkiegrad weiter erhöhen. Damit einher gehen ein effektives Energiemanagement (HEMS) und ein funktionales Smart Home. So trägt das Home Energy Management System dazu bei, die Energieeffizienz zu steigern, Kosten zu optimieren und den Verbrauch zu steuern. Dies umfasst beispielsweise die Messung des Solarertrags durch den Wechselrichter, die Erfassung des Stromverbrauchs durch den Stromzähler oder die Überwachung des Speicherstands der Batterie. Smart-Home-Technologien dienen dazu, den Komfort und die Konnektivität durch vernetzte Geräte und Systeme zu erhöhen. So lassen sich beispielsweise Küchengeräte per App oder Sprachassistent steuern.
Nicht zuletzt ermöglicht die Kombination aus Photovoltaikanlage, Speichergerät und Wärmepumpe einen effizienten Einsatz und die Speicherung der aus der Solaranlage gewonnenen Energie in einem Batteriespeicher. Dieser Strom kann zum Betrieb der Wärmepumpe eingesetzt werden, die im Zukunftshaus die Temperatur regelt, indem sie an Sommertagen kühlt, an Wintertagen heizt.
Der Handwerksbetrieb in Deutsch Kaltenbrunn steht für persönliche Beratung, durchdachte Planung und präzise Ausführung. 65 regionale MitarbeiterInnen, darunter sechs Lehrlinge, sorgen täglich für Qualität und Kompetenz.
In den vergangenen 1,5 Jahren investierte Strobl rund 4 Millionen Euro in eine neue Produktionshalle mit modernsten Anlagen für die automatisierte Vorfertigung von Holzbauteilen. Erst im August wurde der Maschinenpark um den CNC-Zuschnittautomaten „Hundegger SpeedCut“ erweitert – für noch effizientere und präzisere Fertigungsabläufe.
Ob Hausbau, Sanierung, Aufstockung, Carport oder Dach inklusive Spenglerarbeiten: Strobl verbindet Erfahrung, modernste Technik und echtes Handwerk. Wenn’s ums Bauen geht, hol’z den Strobl!
Reihenhäuser in St. Andrä – Im Herzen des Seewinkels
In der Schulsiedlung sind die ersten sechs Reihenhäuser fast fertiggestellt. Einige der Häuser sind auch bereits an ihre zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner übergeben. Insgesamt sind 16 Reihenhäuser geplant, die in zwei Bauabschnitten realisiert werden. Die restlichen zehn folgen in den kommenden Jahren. Dabei geht es darum, einen nachhaltigen Wohnraum zu schaffen.
„Uns ist wichtig, dass Komfort und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen“, betont die Geschäftsführung. Eine energieeffiziente Bauweise, durchdachte Grundrisse und eine harmonische Einbettung in die Umgebung zeichnen das Projekt aus. Einige der Häuser sind noch verfügbar, wer also Teil dieser neuen Nachbarschaft werden möchte, sollte sich jetzt melden.
Reihenhäuser in Weiden am See – Nachhaltige Materialwahl
Im aktuellen Reihenhausprojekt geht die Neue Eisenstädter einen zukunftsweisenden Schritt. Bei dem Projekt in Weiden am See verwendet man den neuen Porotherm Plan E-Ziegel von Wienerberger. Der Ziegel ist besonders klimaschonend, der im Vergleich zu herkömmlichen Produkten bis zu 75 Prozent weniger CO₂-Emissionen verursacht.
Durch den Einsatz von rund 11.000 dieser Ziegel werden 29 Tonnen CO₂ eingespart. Das entspricht etwa 48 Flügen von Wien nach Mallorca oder einer Autofahrt von 266.000 Kilometern.
Das Projekt erfüllt den klimaaktiv Silber Standard, ein Qualitätszeichen für energieeffizientes und ökologisches Bauen. Dieser Standard bestätigt die hohe Energieeffizienz des Projekts und dessen nachhaltige Umsetzung.
Reihenhäuser, Wohnungen und Bungalows in Breitenbrunn
In Breitenbrunn ist das Wohnprojekt mit insgesamt 34 Wohneinheiten bereits fortgeschritten. Der Rohbau steht kurz vor der Fertigstellung.
Das Projekt wird in mehreren Bauteilen realisiert und richtet sich an alle, die Wert auf Qualität, nachhaltige Planung und eine attraktive Lage legen.
Im ersten Bauabschnitt entstehen 13 Wohneinheiten mit einer Wohnnutzfläche von 53 bis 108 m², moderne Wohnungen, komfortable Bungalows und Reihenhäuser. Die weiteren Abschnitte des Projekts folgen schrittweise und werden das Angebot in Breitenbrunn deutlich erweitern.
Interessierte können sich auf der Website der Neuen Eisenstädter über den aktuellen Projektstatus informieren und unverbindlich vormerken lassen.
Einzelhäuser in Oberwart
In zentraler Lage von Oberwart entsteht eine neue Wohnanlage. Mit Bauteil zwei entstehen sechs weitere Einzelhäuser in der Mühlgasse.
Die Häuser bieten eine smarte Raumaufteilung, private Außenbereiche und eine ideale Anbindung an das städtische Leben in Oberwart. Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant. Interessierte können sich ab sofort unverbindlich vormerken lassen.
Erste Sanierungen in Rust & St. Georgen
Die Neue Eisenstädter führt in St. Georgen eine bedarfsorientierte Sanierung durch. Auch in Rust führt die Neue Eisenstädter eine umfassende thermische Sanierung durch.
Mit diesen Maßnahmen setzt die Neue Eisenstädter ein Zeichen, dass Klimaschutz und leistbares Wohnen kein Widerspruch sind.
Um sicher, effizient und gesetzeskonform durch den Winter zu kommen, sollten Sie vor dem Start der Heizsaison einige wesentliche Prüfungen durchführen.
Abgasmessung & Überprüfung laut Burgenländischem Heizungs- und Klimaanlagengesetz
Nach dem Burgenländischen Heizungs- und Klimaanlagengesetz müssen Heizungsanlagen regelmäßig überprüft werden. Die Prüfberichte werden verpflichtend in die Burgenländische Heizungs- und Klimaanlagendatenbank (HKADB) eingetragen. Das Prüfintervall darf nicht abgelaufen sein.
Pflichten für Mieter (Thermenwartung)
Sollten Sie in einer Mietwohnung im Burgenland leben, liegt die regelmäßige Wartung der Heiztherme oder des Boilers in Ihrer Verantwortung (Vermieter hingegen zahlen im Regelfall Reparaturen bei Gerätedefekten).
Der Rauchfangkehrer (Hauptkehrung)
Vor dem ersten Einheizen muss sichergestellt sein, dass die vorgeschriebene Kehrung durchgeführt wurde. Der Rauchfangkehrer prüft dabei auch die Verbrennungsluftzufuhr sowie bau- und feuerpolizeiliche Mängel.
Technische Checks in Eigenregie
Heizkörper entlüften: Gluckern die Rohre oder bleibt der Heizkörper ungleichmäßig warm? Mit einem Entlüftungsschlüssel lässt sich die gefangene Luft leicht herauslassen.
Wasserdruck kontrollieren: Überprüfen Sie das Barometer an Heiztherme oder Kessel. Ist der Druck im Keller (oft unter 1 bis 1,5 Bar), muss Wasser nachgefüllt werden, damit das System effizient arbeitet.
Thermostatventile & Steuerung prüfen: Drehen Sie alle Ventile probeweise ganz auf und zu, um festzustellen, ob sie klemmen. Prüfen Sie bei digitalen Steuerungen die Programmierung sowie gegebenenfalls den Batteriestand der Raumthermostate.
Brennstofflager & Sicherheit
Brennstoffvorrat anlegen: Egal ob Holz, Pellets oder Heizöl – kontrollieren Sie rechtzeitig die Lagerbestände. Achten Sie bei Scheitholz auf eine Restfeuchte von unter 20 %, um Rußbildung und Kaminbrände zu verhindern.
Sicherheitseinrichtungen testen: Prüfen Sie die Funktion von CO-Warnmeldern sowie Rauchmeldern und tauschen Sie bei Bedarf die Batterien.
Ein wesentlicher Schutz ist hierbei die Dach- und Fassadendämmung. Dämmstoffe wie Mineralwolle, Zellulose, Holzfasern oder Hanf reduzieren den Wärmeeintrag im Sommer und Wärmeverluste im Winter. Zudem können sie den Schallschutz verbessern. Außerdem sollten Dachziegel regelmäßig auf Schäden geprüft werden.
Ebenso ist darauf zu achten, dass die Bausubstanz stabil und die Gebäudehülle durch dichte Fenster sowie Türen ausreichend geschützt ist. Ergänzend umfassen Hitzeschutzmaßnahmen etwa natürlichen Sonnenschutz durch Bäume, bauliche Verschattungselemente wie Dachüberstände, außenliegende Rollläden, Sonnenschutzverglasungen oder massive Baustoffe. Diese können dazu beitragen, die Aufheizung von Innenräumen zu reduzieren.
Zu den Kälteschutzmaßnahmen zählen hingegen isolierte Wasserleitungen und Heizungsrohre, eine funktionierende Heizungsanlage sowie eine gut gedämmte Gebäudehülle. Weiters tragen die regelmäßige Wartung von Heizkörpern und die Reinigung von Regenrinnen dazu bei, Wärmeverluste und witterungsbedingte Schäden zu vermeiden.
Durch die Erhöhung der Energieeffizienz sinken nicht nur die Betriebskosten, sondern es wird auch ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen geleistet. Ebenso steigt der Wohnkomfort und das Gebäude wird widerstandsfähiger gegenüber klimatischen Belastungen.
Um vor extremer Hitze und Kälte zu schützen, können bauliche Maßnahmen bei der Errichtung oder Renovierung des Hauses ergriffen werden.
Begrünte Dächer und Fassaden im Burgenland verbessern das Mikroklima, schützen die Bausubstanz vor Hitze und UV-Strahlung und werden vom Land durch gezielte Boni in der Wohnbauförderung unterstützt.
Vorteile und Arten der Begrünung
• Natürlicher Hitzeschutz: Pflanzen kühlen die Umgebung und senken die gefühlte Temperatur im Sommer.
• Dämmung: Gründächer und bewachsene Wände dämpfen Hitze im Sommer und halten die Wärme im Winter.
• Wassermanagement: Regenwasser wird gespeichert, mindert den Abfluss bei Starkregen.
• Dachbegrünung-Varianten: Man unterscheidet die pflegeleichte extensive Begrünung (ca. 10 cm Aufbau) mit Moosen und Sedum sowie die intensive Begrünung (tieferer Substrataufbau mit Sträuchern oder Rasen als Nutzgarten).
• Fassadenbegrünung: Reicht von bodengebundenen Kletterpflanzen bis zu wandgebundenen Systemen.
Förderungen und Boni im Burgenland
Das Land Burgenland gewährt im Rahmen der Wohnbauförderung (Neubau) spezielle Bonusbeträge als Darlehenszuschuss, wenn die Begrünung nach den entsprechenden Normen ausgeführt wird. Unterschieden wird dabei zwischen Extensiver Dachbegrünung, Intensiver Dachbegrünung und Fassadenbegrünung (vertikale Außenbegrünung).
In den letzten Jahren ist das Thema „Blackout“ immer mehr in den Vordergrund gerückt. Auch die richtige Vorbereitung auf den Ernstfall ist wichtig.
Eine wirksame Blackout-Vorsorge beginnt mit der eigenständigen Notversorgung für mindestens 10 bis 14 Tage, da bei einem überregionalen Stromausfall auch die lokale Infrastruktur zeitweise ausfällt.
Wasser und Lebensmittel (Selbstversorgung)
• Trinkwasser: Lagern Sie ca. 2,5 bis 3,5 Liter Wasser pro Person und Tag. Für einen 14-Tage-Vorrat für eine vierköpfige Familie sind das rund 150 Liter.
• Haltbare Lebensmittel: Nutzen Sie Vorräte, die ohne Kühlung und Strom zubereitet werden können (Dosenkonserven, Nudeln, Reis, Energieriegel, Zwieback).
• Kochen: Ein haushaltsüblicher Gaskocher (Campingkocher) mit ausreichend Ersatzkartuschen oder ein Outdoor-Grill für warme Mahlzeiten.
Energie, Licht und Kommunikation
• Stromversorgung im Haus: Eine Photovoltaikanlage liefert bei einem Standard-Wechselrichter ohne Netzstrom ebenfalls keinen Strom. Sinnvoll für Hausbesitzer ist die Nachrüstung einer PV-Anlage mit Notstrom- oder Inselbetriebsfähigkeit und einem Batteriespeicher.
• Alternative Lichtquellen: Taschenlampen, Stirnlampen, LED-Campingleuchten und Ersatzbatterien oder Powerbanks. Vermeiden Sie offene Kerzen wegen Brandgefahr.
• Informationen: Ein batteriebetriebenes Radio oder Kurbelradio ist essenziell, um offizielle Durchsagen zu empfangen.
Heizung und Warmwasser
• Alternative Heizmethoden: Wer im Burgenland einen Kachelofen, Kaminofen, Schwedenofen oder einen mit Festbrennstoffen (oder Gas/Petroleum) betriebenen Beistellherd besitzt, ist klar im Vorteil.
• Wichtig: Achten Sie bei raumluftabhängigen Öfen auf die Einhaltung der Brandschutzvorgaben und lüften Sie regelmäßig, um eine Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung zu verhindern. Moderne Gas- oder Ölzentralheizungen funktionieren ohne Strom meist nicht.
Bargeld und Hygiene
• Bargeld: Da Bankomaten und Kreditkartenzahlungen sofort ausfallen, sollten Sie Bargeld in kleiner Stückelung (ca. in Höhe eines doppelten Wocheneinkaufs) zu Hause haben.
• Hygiene & Sanitäres: Feuchttücher, Toilettenpapier, Müllsäcke, Hygieneartikel und Kanister für zusätzliches Brauchwasser (z. B. Klospülung).
• Medizinischer Notvorrat: Eine gut gefüllte Hausapotheke und lebenswichtige Dauermedikamente für mindestens zwei Wochen.
Obmann Michael Gehbauer und Obmann-Stellvertreterin Isabella Stickler.
Die Dekarbonisierung des Gebäudebestands ist ein zentraler Hebel für das Erreichen der Klimaziele und stellt die gemeinnützige Wohnungswirtschaft vor große Herausforderungen. Rechtsfragen zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands werden derzeit verhandelt. Der Verband der gemeinnützigen Bauvereinigungen, dessen 173 Mitglieder über eine Million Wohnungen verwalten, stellt nun einen Plan zur raschen Dekarbonisierung vor.
Die Gebäudehülle steht – die Heizung nicht
Ein erster thermischer Sanierungszyklus der Wohnungen von gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) ist weitgehend abgeschlossen. Der Handlungsbedarf liegt heute primär bei der Wärmeerzeugung – bei jenem Teil, der die Emissionen tatsächlich senkt.
Letztes Jahr wurden im GBV-Bestand rund 6.900 Wohnungen auf klimafreundliche Systeme umgestellt, ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um das Ziel zu erreichen, bis 2040 fossilfrei zu heizen, wären rund 20.000 Heizungsumstellungen jährlich nötig – etwa das Dreifache.
Die Eigenmittel sind gebunden
Im gemeinnützigen Sektor gilt das Kostendeckungsprinzip. Bestandsinvestitionen werden im Wesentlichen über den Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag (EVB) finanziert, dessen Höhe gesetzlich geregelt ist. Das dritte und das vierte Mietrechtliche Inflationslinderungsgesetz haben die Valorisierung des EVB gedeckelt beziehungsweise für 2025 ausgesetzt.
Nach Berechnungen des Verbands summieren sich die EVB-Mindereinnahmen von 2024 bis 2027 auf 536 Millionen Euro. Selbst ist dieser Ausfall nicht zu decken, das Eigenkapital steckt bereits in Grundstücken, Wohngebäuden und Sanierungen.
Fünf-Punkte-Plan zur Dekarbonisierung
Zur Bewältigung der Herausforderungen ist aus Sicht des Verbandes folgender Fünf-Punkte-Plan dringend umzusetzen:
- EVB anpassen und langfristig werterhaltend ausgestalten.
- Gezielt fördern beim Umstieg auf neue Heiz- und Kühlsysteme.
- Zentrale statt individueller Lösungen, bei Wärme wie bei Kühlung.
- Duldungspflichten klar regeln. Wer eine Anlage im gesamten Haus tauscht, braucht Rechtssicherheit über den Zugang zu einzelnen Wohnungen.
- Erhöhungsverfahren beim EVB vereinfachen.
„Bei uns ist die thermische Sanierung der Gebäudehülle weit fortgeschritten. Jetzt geht es primär um Heizung und Kühlung – und dafür brauchen wir den EVB und eine verlässliche Förderung“, unterstreicht Michael Gehbauer, Obmann des Verbands gemeinnütziger Bauvereinigungen.
„Wir gehen zuversichtlich in die Gespräche. Die Aufgabe ist lösbar“, so Isabella Stickler, Obmannstellvertreterin. Sie ergänzt: „Dekarbonisierung darf nicht an fehlender Planbarkeit scheitern. Wir brauchen Lösungen, die technisch funktionieren, wirtschaftlich darstellbar sind und gleichzeitig die Leistbarkeit des Wohnens sichern.“
Das erhöht die Unabhängigkeit vom Stromnetz und kann langfristig Kosten sparen. Batteriespeicher werden zunehmend zu einer sinnvollen Ergänzung von Photovoltaikanlagen. Sie speichern überschüssigen Sonnenstrom, der tagsüber nicht verbraucht wird, und stellen ihn später wieder zur Verfügung. Dadurch steigt der Eigenverbrauchsanteil deutlich. Haushalte können einen größeren Teil ihres Strombedarfs mit selbst erzeugter Energie decken und sind weniger auf teuren Netzstrom angewiesen.
Welche Speichersysteme gibt es?
Am häufigsten kommen heute Lithium-Ionen-Speicher zum Einsatz. Sie überzeugen durch ihre hohe Effizienz, lange Lebensdauer und kompakte Bauweise. Die Größe des Speichers sollte auf den Stromverbrauch des Haushalts sowie auf die Leistung der PV-Anlage abgestimmt sein. Ein zu kleiner Speicher schöpft das Potenzial nicht aus, während ein überdimensioniertes System unnötige Kosten verursachen kann.
Moderne Speicherlösungen bieten oft zusätzliche Funktionen wie eine intelligente Steuerung per App oder die Möglichkeit zur Einbindung von E-Autos und Wärmepumpen. Einige Systeme können bei einem Stromausfall sogar eine Notstromversorgung bereitstellen. Wer seine PV-Anlage mit einem Speicher kombiniert, steigert nicht nur den Eigenverbrauch, sondern macht sein Zuhause fit für die Zukunft.