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Hochzeitsextra

Zwischen Weinbergen und Weitblick: Heiraten im Burgenland
  • Bild: shutterstock_2711884531

Wie der Hannersberg die Hochzeitswelt neu definiert

Das Team am südburgenländischen Hannersberg setzt konsequent auf die Verknüpfung von Exklusivität, Herzlichkeit und Innovationen. Neuer Trend: Winterhochzeiten. Ein Blick hinter die Kulissen.

Das Südburgenland hat sich in den letzten Jahren zu einer der begehrtesten Hochzeitsregionen Österreichs entwickelt. An der Spitze dieser Bewegung steht der Hannersberg. Was einst als Geheimtipp begann, setzt heute Maßstäbe.

Mit der Errichtung der Zimmer am Weingarten in Partnerschaft mit Leo Hillinger wurden Feiern und Seminare am Hannersberg noch begehrter. „Gäste können jetzt sprichwörtlich ´Schlafen gehen`, Kinder zu Bett bringen oder sich zwischendurch frisch machen“, erklärt Gastgeberin Anna Malinovic und meint weiter: „Oft verbringen Gäste einige Tage im Südburgenland, wovon auch viele andere Beherbergungsbetriebe und Restaurants profitieren.“

Symbol der Liebe: Der Ring fürs Leben

Eheringe sind mehr als nur Schmuck – sie sind das zeitlose Symbol für Liebe, Treue und den Beginn eines gemeinsamen Lebensweges.

Christina Schekolin von Juwelier Zauner in Oberpullendorf spricht über aktuelle Trends.

BVZ: Welche Materialien, Farbtrends und Edelsteine sind derzeit gefragt?

Christina Schekolin: Das klassische 585er Gelbgold erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Bei dem Wunsch nach einem weißen Farbton gewinnt Platin mehr an Bedeutung, nicht zuletzt wegen seiner Beständigkeit. Bei Edelsteinen empfehlen wir ausnahmslos Diamanten, da diese durch ihre unvergleichliche Härte auch nach vielen Jahren noch ihren Glanz bewahren.

BVZ: Wie haben sich die Designs in den vergangenen Jahren verändert?

Christina Schekolin: Die Designs sind schlichter geworden. Waren es vor einigen Jahren noch eher breitere Ringe mit mehreren Goldfarben kombiniert, so sind die Designs heute schmäler und vorzüglich einfärbig, gerne auch mit ausgefalleneren Oberflächenbearbeitungen wie einer Baumrindenoptik.

BVZ: Welche Rolle spielt die Symbolik – etwa Infinity-Zeichen oder besondere Formen?

Christina Schekolin: „Dein Ring, so individuell wie Du!“ steht für uns an oberster Stelle. Hierzu bieten wir vielfältige Möglichkeiten, den Trau(m)ring anzupassen. Ob der Fingerabdruck des Partners im Ring eingraviert oder die Koordinaten des ersten Treffens. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

BVZ: Welche Trends gibt es bei Paaren, die bewusst auf Diamanten verzichten?

Christina Schekolin: Wenn sich Paare bewusst gegen Diamanten entscheiden, so bleiben die Ringe glatt und einfach. Der Trend zeigt, dass viele Damen den Diamanten in ihrem Ring noch einen hohen Stellenwert geben. Hier gilt: je mehr Steine, desto besser.

  • Bild: c_shutterstock_reddish

Romantik trifft auf Moderne – Brautmoden-Trends 2026

Brautkleider sind mehr als Mode – sie erzählen Geschichten, spiegeln Persönlichkeit und Emotion wider. Das Hochzeitsjahr 2026 steht ganz im Zeichen von Individualität und zarter Eleganz. Die aktuellen Trends vereinen klassische Romantik mit modernen Akzenten und lassen jede Braut auf ihre eigene Weise strahlen.

Zeitlose Eleganz mit modernem Anspruch

Ein zentrales Revival feiert die Basque-Taille. Der V-förmige Schnitt betont die Taille, streckt optisch den Oberkörper und verleiht dem Kleid eine feminine, fast royale Silhouette. Neu interpretiert wird dieser Klassiker mit klaren, luxuriösen Stoffen sowie raffinierten Details wie tiefen Dekolletés, eleganten Stehkragen oder dezenten Cut-outs – ideal für Bräute, die zeitlose Eleganz mit modernem Anspruch verbinden möchten.

Auch Volumen kehrt zurück, jedoch mit Leichtigkeit: Opulente Röcke aus Tüll, Organza oder Seide sorgen für Dramatik, ohne zu beschweren. Bubble-Skirts oder Peplums setzen verspielte Akzente und machen große Silhouetten tragbar und zeitgemäß. Spitze bleibt ein Klassiker, zeigt sich 2026 jedoch modern – mit grafischen Mustern und skulpturalen Platzierungen.

Fließende Drapierungen, inspiriert von antiken Gewändern, umspielen sanft die Figur und unterstreichen Natürlichkeit und Bewegung. Besonders gefragt sind zudem wandelbare Designs mit abnehmbaren Ärmeln, Overskirts oder Capes, die sich mühelos von der Zeremonie zur Party anpassen.

Farbige Nuancen wie Blush oder Champagner sowie nachhaltige Materialien setzen zusätzliche Akzente. 2026 steht damit für Brautmode mit Gefühl – romantische Statements, die Geschichten erzählen und lange in Erinnerung bleiben.

Individualität & Authentizität

Bräutigam-Trends 2026 Gerald Glatter vom Familienunternehmen Gerald Glatter – Herrenmoden in Eisenstadt in der Franz-Liszt-Gasse 1 informiert über neueste Trends.

BVZ: Welche aktuellen Trends gibt es bei den Bräutigam-Outfits?

Gerald Glatter: Die Trends der kommenden Hochzeitssaison stehen im Zeichen von Individualität und Authentizität. Immer mehr Bräutigame setzen auf persönliche Details statt klassischer Standards. Auffällige Schuhe, Einstecktücher, Fliegen oder Hosenträger sorgen für individuelle Akzente. Zudem planen viele Paare mehrere Outfits für verschiedene Programmpunkte – von der Trauung bis zur Party. Farblich zeigt sich die Bräutigammode vielseitig: Erd- und Naturtöne wie Stone, Sage, Sand, Braun und Moosgrün bleiben im Trend und werden durch helle Pastellfarben ergänzt. Neu sind ausdrucksstarke Jewel-Töne wie Waldgrün, Burgunderrot oder Aubergine. Ein weiterer wichtiger Punkt ist Nachhaltigkeit. Viele Bräutigame wählen Anzüge, die auch nach der Hochzeit tragbar sind.

BVZ: Gibt es Farben und Stoffe, die derzeit besonders beliebt sind?

Gerald Glatter: Besonders auffällig ist 2026 die große Bandbreite an Grüntönen – von zartem Mint über Salbei und Oliv bis hin zu tiefem Waldgrün ist für jeden Typ etwas dabei. Bei den Stoffen stehen Leichtigkeit und Komfort im Vordergrund. Innovative Webtechniken machen 100 % Schurwolle flexibler und besonders angenehm zu tragen. Beliebt ist außerdem die Leinenoptik – vor allem für Outdoor-Hochzeiten. Statt reinem Leinen werden häufig Mischgewebe mit Baumwolle, Schurwolle oder der weichen Holzfaser Lyocell verwendet.

BVZ: Wie hat sich der Stil des klassischen Anzugs in den vergangenen Jahren verändert?

Gerald Glatter: Auch der klassische Anzug hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Die Schnitte sind stärker differenziert als je zuvor: Von Super Slim über Slim Fit und Modern Fit bis hin zu Regular und Comfort Fit ist alles vertreten. Neu hinzugekommen ist die Athletic-Fit-Linie von „Digel“, die dem anhaltenden Fitness-Trend Rechnung trägt. Gleichzeitig gewinnen Anzüge mit etwas weiter geschnittenen Hosen besonders bei jungen Kunden an Beliebtheit. Als echte Anzug-Profis können wir heute mehr denn je aus einer großen Vielfalt schöpfen und für jede Körperform und Größe das perfekte Outfit zusammenstellen.

  • Bild: c_shutterstock_M Gl

Heiraten im „OLIVium“, feiern im „SEITNgassl“

Ab Frühjahr 2026 können sich künftige Brautpaare im „OLIVium“ am Haselnussfeld in Oberpullendorf trauen lassen.

Die Habe D'Ere Gastronomie GmbH hat am Haselnussfeld in Oberpullendorf eine außergewöhnliche Hochzeitslocation geschaffen. Für das „OLIVium“ – so der Name des neuen Wedding-Spots – wurden im April 2025 über 120 Oliven- und Feigenbäume gepflanzt, die dem Areal mediterranes Flair verleihen. Patrick und Miriam Perkovits reisten eigens nach Barcelona, um gemeinsam mit Experten die passenden Olivenbäume auszuwählen. Das Ergebnis: ein stilvoller Olivenhain, der nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch kulinarisch – denn die Location bietet sogar hausgemachtes Olivenöl aus eigener Produktion.

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Mediterranes Flair im Mittelburgenland

Im Herzstück der Anlage, umgeben von 25 bis zu 600 Jahre alten Olivenbäumen werden sich Paare ab dem Frühjahr 2026 das Ja-Wort geben können. Und das, ohne sich zuvor in einen Flieger Richtung Süden setzen zu müssen. Eine Freifläche mitten im Hain wird bei Hochzeiten Platz für bis zu 180 Personen bieten. Nach nur einem halben Jahr Bauzeit öffnete im November 2025 auch das zur Trauungslocation dazugehörige Restaurant „SEITNgassl“ an der Oberpullendorfer Hauptstraße seine Türen. Pflastersteine, eine unverputzte Ziegelwand mit grünen Holzfensterläden und ein kleiner, verwunschener Brunnen – passenderweise „Wunschbrunnen“ genannt – verleihen dem Lokal seinen besonderen Charme. Wer im Italienurlaub schon einmal in ein malerisches Seitengässchen eingebogen ist, versteht sofort, warum die Habe D'Ere Gastronomie GmbH ihrem neuen Restaurant diesen Namen gegeben hat.

„Die Gäste bekommen eine einzigartige Location geboten, mit traumhaftem Ambiente. Für die Feier nach der Trauung ist im Restaurant SEITNgassl mit bis zu 180 Gästen ausreichend Platz vorhanden“, so Miriam und Patrick Perkovits, die betonen, dass das „OLIVium“ durch seine Schönheit und Besonderheit besticht. „Das OLIVium ist vor allem im Frühjahr und Sommer sehr beliebt, aber natürlich wären auch Herbst- oder Winterhochzeiten ein Thema“, berichten Miriam und Patrick Perkovits, die das Brautpaar von Anfang an, vom Besichtigungstermin, über das Hochzeitsmenü bis hin zu anderen Fragen rund um die Hochzeit an die Hand nehmen.

  • Bild: c_Laura Jagoschütz

ROOFTOP 7301: Toskana-Flair trifft Panoramablick

Mitten in den malerischen Weingärten von Deutschkreutz bietet das ROOFTOP 7301 eine außergewöhnliche Eventlocation mit mediterranem Flair und einem atemberaubenden Rundumblick.

BVZ: Seit wann gibt es das ROOFTOP 7301?

Marlene Kirnbauer: Das ROOFTOP 7301 ist eine noch sehr junge Event- und Hochzeitslocation und wurde als moderner Veranstaltungsort am Weingut K+K Kirnbauer im Jahr 2022 realisiert, um exklusive Feiern inmitten der Weingärten zu ermöglichen. Entstanden ist das Konzept aus dem Wunsch, Wein, Architektur und besondere Anlässe auf höchstem Niveau zu verbinden.

BVZ: Was macht das ROOFTOP 7301 so einzigartig?

Kirnbauer: Einzigartig ist vor allem die Kombination aus mediterranem Toskana-Flair, Panoramablick bis zum Schneeberg und absoluter Ruhe. Paare genießen bei uns eine hochwertige Komplett-Ausstattung – und wir meinen damit wirklich komplett: Von Mobiliar über Technik bis hin zu Bar- und Kücheninfrastruktur muss nichts zusätzlich angemietet werden. Ergänzt wird dies durch klimatisierte Räumlichkeiten, moderne technische Ausstattung und maximale Exklusivität. Besonders außergewöhnlich ist zudem die Möglichkeit einer Trauung im Weingarten oder in einem der bekanntesten Rotweinkeller Österreichs.

BVZ: Was wird alles geboten?

Kirnbauer: Unser ROOFTOP 7301 bietet einen großzügigen Veranstaltungsraum für bis zu 110 Gäste, einen Wintergarten, eine moderne Dachterrasse sowie eigene Bereiche für Get-Together & Agape. Eine voll ausgestattete Küche, Bar, hochwertige Möblierung und professionelle technische Ausstattung sorgen dafür, dass sich Gäste vom ersten Moment an wohlfühlen.

BVZ: Was macht das ROOFTOP 7301 zur Top-Hochzeits-Location?

BVZ: Was macht das ROOFTOP 7301 zur Top-Hochzeits-Location? Kirnbauer: Weil wir Hochzeiten ganzheitlich denken. Von der flexiblen Raumgestaltung über die klimatisierten Innenbereiche bis zur Eventbetreuung ist alles dabei. Als nachhaltiger Bio-Betrieb verbinden wir Genuss mit Verantwortung – und schaffen gleichzeitig einen exklusiven Rahmen fernab von Trubel.

  • Bild: c_ROOFTOP
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