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Ein Extra der BVZ

Grüne Visionen

Nachhaltig leben im Burgenland
  • Bild: Shutterstock/hxdbzxy

Waldquelle Mineralwasser: 40 Jahre Standort Kobersdorf

Vier Jahrzehnte Wachstum, Innovation und regionale Verantwortung : Bereits im 16. Jahrhundert wurde die Dorfquelle entdeckt und das Wasser aufgrund seiner natürlichen Mineralisierung und Reinheit geschätzt. Vor 40 Jahren zog die Produktion von Waldquelle dann am jetzigen Standort in Kobersdorf ein. Waldquelle investiert seit Jahren konsequent in nachhaltige Verpackungslösungen und ressourcenschonende Produktion. Heute werden rund 22 % des Waldquelle-Volumens in 1-Liter-Glas-Mehrweg verkauft. Mit laufenden Investitionen in Produktion, Mehrweg und Infrastruktur bleibt Kobersdorf auch in Zukunft das Herzstück von Waldquelle. Der Standort verbindet regionale Verwurzelung mit moderner Produktionstechnologie und nachhaltigem Wachstum.

Vossen spart Trinkwasser

Mit AQUASAVE spart man bei VOSSEN jährlich 66 Millionen Liter Trinkwasser. Die Produktion der VOSSEN Handtücher schont Umwelt und Ressourcen.

Bei der Produktion von Textlien werden grundsätzlich große Mengen an Wasser benötigt - so werden während des Färbeprozesses der Handtücher und im späteren Waschvorgang die Farbstoffe, die während des Färbens im Gewebe einwirken konnten, in hochmodernen Waschanlagen wieder ausgewaschen.

Mit VOSSEN AQUASAVE wird ein innovatives Verfahren eingesetzt, bei dem aufbereitetes Flusswasser vom umliegenden Fluss Raab aus der hauseigenen Wasseraufbereitungsanlage anstelle von Leitungswasser verwendet wird. Dank AQUASAVE wird im Produktionsprozess kein einziger Tropfen Trinkwasser benötigt. Pro Handtuch können somit ca. 15 Liter Leitungswasser gespart werden. Hochgerechnet auf das Jahr 2025 ergibt sich die beachtliche Zahl von 66 Millionen Litern Trinkwasser. Nachhaltigkeit bedeutet für das österreichische Unternehmen aber vor allem, die Langlebigkeit der Produkte zu gewährleisten.

Ein kostbares Gut

Richard Vettermann über das wichtige Thema „Wasser“.

Richard Vettermann, Geschäftsführer Wasserverband Unteres Lafnitztal

Wasser wird immer mehr zum kostbaren Gut, mit dem man sorgsam und sparsam umgehen muss. Die BVZ sprach mit Richard Vettermann, Geschäftsführer des Wasserverbandes Unteres Lafnitztal über den Umgang mit Wasser.

BVZ: Welche Auswirkungen haben zunehmende Trockenperioden und der Klimawandel auf die Wasserressourcen in der Region?

Vettermann: Der Klimawandel hat weltweite Auswirkungen, vor allem durch die auf Grund der CO2-Emissionen steigende Hitze. In Mitteleuropa steigen die Temperaturen um das Doppelte der weltweiten Klimaerwärmung an und das hat natürlich Auswirkungen auf den Wasserverbrauch. Es nimmt der Wasserbedarf für Bewässerungen landwirtschaftlicher Flächen und Sportstätten erheblich zu, gleichzeitig erhöht sich infolge der steigenden Temperaturen die Verdunstungsrate, Bewässerungen werden durch die hohe Verdungstung teilweise wirkungslos.

BVZ: Welche Rolle spielt die Bevölkerung beim sparsamen Umgang mit Wasser?

Vettermann: Der Mensch spielt eine große Rolle, weil er in der Summe aller Wasserabnehmer durch sein persönliches Verhalten dazu beitragen kann. Der Beitrag jedes einzelnen liegt dabei oftmals im Detail. Egal, ob es sich um Wasserspararmaturen im eigenen Haus handelt, oder um die Reparatur eines tropfenden Wasserhahns. Jeder kann mit seiner Einstellung viel beitragen. Bewässerungen des Gartens müssen nicht sein, Bewässerungen von Sportplätzen bitte nur zeitig in der Früh, wenn die Temperaturen niedrig und die Verdunstungen gering sind. Die Mitarbeiter des Wasserverbandes stehen für Tipps immer zur Verfügung und werden auch auf unserer Homepage zukünftig nach der Neugestaltung laufend über Vorschläge berichten.

Neue Eisenstädter: Nachhaltig bauen und sanieren

Bestehende Gebäude zu ertüchtigen ist oft effizienter und sozialer als Neubau. Daher liegt 2026 ein Schwerpunkt auf thermischen Sanierungen mit dem Ziel niedrigerer Energiekosten und einer besseren Energiebilanz nach klimaaktiv-Standard.

In St. Georgen werden Fassade und Fenster erneuert und eine PV-Anlage ergänzt. In Rust erfolgt eine umfassende Sanierung mit Tausch der Gasheizung durch eine Luftwärmepumpe bei gleichzeitiger Verbesserung von Fassade und Fenstern.

Auch im Neubau in Weiden am See wird auf Nachhaltigkeit gesetzt: Der neue Porotherm Plan E-Ziegel reduziert den CO₂-Ausstoß deutlich und erfüllt den klimaaktiv-Silber-Standard.

  • Bild: Neue Eisenstädter

Reihenhausprojekt in Weiden am See.

Wie umweltbewusstes Handeln den Geldbeutel schont

Wer bewusst konsumiert, Energie spart und Ressourcen schont, kann langfristig deutlich Kosten reduzieren.

Vom Alltag im Haushalt bis hin zur Mobilität: Nachhaltige Entscheidungen zahlen sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch finanziell aus. Nachhaltiges Verhalten ist keine kurzfristige Sparmaßnahme, sondern eine langfristige Strategie. Ein zentraler Hebel beim nachhaltigen Sparen liegt im Energieverbrauch. Wer Strom und Heizung bewusst einsetzt, kann seine monatlichen Ausgaben spürbar senken.

Die Wegwerfgesellschaft wird zunehmend hinterfragt – auch aus finanziellen Gründen. Viele Dinge lassen sich mit einfachen Mitteln reparieren oder aufbereiten. Wer repariert statt neu kauft, spart Geld und schont Ressourcen.

Denke nachhaltig in der Wasserversorgung

Der Wasserverband Unteres Lafnitztal sorgt für eine sichere und nachhaltige Trinkwasserversorgung im südlichen Burgenland und setzt dabei seit Jahren auf Ökoprofit-Zertifizierung.

Angesichts von Klimawandel, steigenden Temperaturen und sinkenden Niederschlägen gewinnt der sorgsame Umgang mit Wasser zunehmend an Bedeutung – auch in Österreich.

Wichtige Maßnahmen sind Wassersparen im Haushalt, der Einsatz von Spararmaturen sowie die getrennte Nutzung von Trink- und Brauchwasser. Auch Regenwassernutzung und nachhaltige Lösungen wie Schwimmteiche tragen zur Schonung der Ressourcen bei.

Ziel ist es, Wasserverbrauch und Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die wichtigste Ressource Wasser langfristig zu schützen.

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