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Daheim in Sankt Andrä am Zicksee

Neues aus der Gemeinde St. Andrä

In der Marktgemeinde St. Andrä ist so einiges in Bewegung. Bürgermeister Martin Öhler berichtet vom aktuellen Stand am Zicksee, der Wasserrutsche, dem Campingplatz, vom neuen Feuerwehrauto oder auch von Gemeindegutscheinen, die bei zahlreichen Betrieben im Ort eingelöst werden können.



Fahrzeugsegnung der Feuerwehr St. Andrä

Im Mai wurde das neue Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr St. Andrä feierlich gesegnet. Das neue TLFB-A 3000 Tanklöschfahrzeug ist für zahlreiche Einsatzsituationen gewappnet.

Abbau beschlossen

Der Zicksee und seine Wasserrutsche

Die Wasserrutsche am Zicksee ist meterweit vom Ufer entfernt. Nun soll sie nach Jahren der Unbenützbarkeit abgebaut werden.

Auch nach dem überheißen Sommer führt der Zicksee nach wie vor Wasser. Möglich ist das durch eine Dotierung, durch welche der See auch weiterhin mit 100 Liter Wasser pro Sekunde versorgt wird. Selbstverständlich ist dieses Unterfangen auch an Sonden gekoppelt, die bei einem Grundwassertiefstand zunächst warnt und im Ernstfall auch sogenannte restriktive Phase inklusive Stopp der Dotierung einleitet. Bürgermeister Martin Öhler weiß, wie essenziell der Zicksee auch trotz niedrigem Wasserstand für seine Gemeinde ist.

„Wir tragen den Zicksee in unserem Namen, er ist unser Wahrzeichen und steht auch für unsere Position als Naherholungsgebie

Wasserrutsche mit Ablaufdatum

Mittlerweile hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, die schon lange inaktive Wasserrutsche abzubauen, anstatt sie kostenintensiv zu sanieren. Denn selbst wenn die Rutsche einwandfrei gewartet wäre, würde sie nach den derzeit geltenden gesetzlichen Bestimmungen mit Zickseewasser betrieben werden müssen, dessen Wasserqualität den heutigen Anforderungen für diesen Zweck nicht entspricht.

Bürgermeister Martin Öhler steht hinter der Entscheidung: „Entweder etwas funktioniert und erfüllt seinen Zweck - oder man trennt sich davon. Eine seit Jahren unbenutzbare Anlage stehen zu lassen, bringt unserer Gemeinde keinen Nutzen.“

Mit dem Abbau soll Platz für eine Erweiterung des touristischen Angebots im Sinne der heutigen Gegebenheiten am Zicksee geschaffen werden.

Die ständige Sommerhitze hat dem Wasserstand des Zicksees zugesetzt.

Die Wasserrutsche am Zicksee soll im Winter abgebaut werden.

Camping

St. Andrä: „Nichts los, aber alles da“

Die Marktgemeinde St. Andrä präsentierte heuer seine neue Online-Präsenz inklusive einer Image-Kampagne. So sollen neue Besucher an den See und den Campingplatz gelotst werden.

Gehören wie der Zicksee zu St. Andrä: Ziesel.

Das Camping am Zicksee erhielt eine neue Onlinepräsenz inklusive Imagekampagne.

Langsam geht die Campingsaison am Zicksee wieder zu Ende. Mit dem heurigen Saisonstart des Campingplatzes ging auch der Launch einer neuen Webseite (www.zicksee-camping.at) inklusive einer Imagekampagne und Präsenzen auf Facebook wie auch auf Instagram einher. Seither wirbt man etwa mit Slogans wie „Nichts los, aber alles da“.

Bürgermeister Martin Öhler meint dazu: „Rambazamba am See gibt es zum Beispiel in Podersdorf, hier bei uns ist Ruhe und Entspannung angesagt“.

Dass der Zicksee schon seit langen Jahren nicht mehr zum Baden geeignet ist, ist ohnehin bekannt. In den neuen Slogans macht man sich das zu eigen: „Seicht. Aber mit Tiefgang...“ heißt es da etwa auch. Dafür ist das Vogelschutzgebiet mit über 15 Enten- und 30 Watvogelarten aber auch umso interessanter für (Hobby-) Ornithologen.



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