Diese Website verwendet Funktionen, die Ihr Browser nicht unterstützt. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf eine aktuelle Version.
Anzeige
Daheim in Riedlingsdorf

Zwieflerfest: Ein Dorf feiert seine Gemeinschaft

Wenn sich Ende August der Ortskern von Riedlingsdorf in ein Meer aus Zwiebelzöpfen, Musik und geselligem Miteinander verwandelt, dann ist wieder Zeit für das Zwieflerfest.

Was längst zu den bekanntesten und beliebtesten Ortsfesten der Region zählt, blickt auf eine besondere Entstehungsgeschichte zurück.

Seinen Ursprung hat das Fest im Jahr 1995. Die Idee dazu entstand bereits ein Jahr zuvor, als das traditionelle Blochziehen im Ort auf außergewöhnlich großes Interesse stieß. Der damalige Initiator Wilfried Salber erkannte das Potenzial eines eigenen Dorfevents. Da zu dieser Zeit zahlreiche Gemeinden bereits klassische Dorffeste veranstalteten, sollte in Riedlingsdorf etwas Eigenständiges mit unverwechselbarem Charakter entstehen. Gemeinsam mit einer Beraterfirma wurde ein neues Konzept entwickelt – das Zwieflerfest war geboren.

38 Gruppen, Vereine und Privatpersonen beteiligt

Heute ist das Zwieflerfest weit mehr als nur eine Veranstaltung. Es ist Ausdruck des starken Gemeinschaftsgefühls und zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig das Vereinsleben im Ort ist. Heuer beteiligen sich 38 Gruppen, Vereine und Privatpersonen mit kulinarischen Ständen, Vorführungen und abwechslungsreichen Programmpunkten. Selbst die Rettungshundebrigade ist Teil des Festgeschehens und sorgt für spannende Einblicke in ihre Arbeit.

Ein besonderes Wahrzeichen ist das sogenannte Zwieflerhaus. Das kunstvoll gestaltete Metallgerüst, das vollständig mit Zwiebelzöpfen geschmückt wird, dient während des Festes als Informations- und Servicestelle. Hier erhielten Besucher Auskünfte, konnten Lose erwerben oder Souvenirs der Gemeinde mit nach Hause nehmen. Nach dem Fest hatte das Zwieflerhaus noch eine besondere Funktion: Jeder konnte sich gegen eine freiwillige Spende einen der Zwiebelzöpfe mitnehmen – eine schöne Tradition, die den Gemeinschaftsgedanken des Festes zusätzlich unterstreicht.

Kindergarteneröffnung als Highlight bei Zwieflerfest

Das heurige Zwieflerfest begann mit der offiziellen Begrüßung durch den Bürgermeister. Danach sorgten die Volksschule und die Musikschule für den feierlichen Auftakt. Anschließend gab es ein Platzkonzert der Stadtkapelle Pinkafeld. Das Zwieflerfest verbindet Tradition mit Innovation und zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn eine ganze Gemeinde gemeinsam an einem Strang zieht.

Separater redaktioneller Infokasten: Eröffnung des neuen Kindergartens

Im Zuge des Zwieflerfests wurde der neue Kindergarten eröffnet. Mit dem Spatenstich im Jahr 2025 startete der Bau eines modernen Kinderbildungszentrums, das Kindergarten und Kinderkrippe unter einem Dach vereint. Nach rund eineinhalb Jahren Planungsphase entstand auf dem bisherigen Standort ein zweigeschossiger Neubau.

Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Haupteingang zwei Kinderkrippengruppen mit Garderoben und direktem Gartenzugang. Darüber hinaus entstanden Räumlichkeiten für das pädagogische Personal, eine Aufwärmküche, ein Speiseraum sowie ein Bewegungsraum. Im Obergeschoss wurden drei Kindergarten­gruppen, ein weiterer Bewegungsraum und ein Therapieraum untergebracht. Sämtliche Geschoße sind über einen Aufzug barrierefrei erreichbar. Die Baukosten belaufen sich auf rund 3,49 Millionen Euro netto.

Das Zwieflerhaus ist das Wahrzeichen des Fests und wird mit tausenden Zwiebelzöpfen geschmückt.

Eröffnung des neuen Kindergartens

Im Zuge des Zwieflerfests wurde der neue Kindergarten eröffnet. Mit dem Spatenstich im Jahr 2025 startete der Bau eines modernen Kinderbildungszentrums, das Kindergarten und Kinderkrippe unter einem Dach vereint. Nach rund eineinhalb Jahren Planungsphase entstand auf dem bisherigen Standort ein zweigeschossiger Neubau.

Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Haupteingang zwei Kinderkrippengruppen mit Garderoben und direktem Gartenzugang. Darüber hinaus entstanden Räumlichkeiten für das pädagogische Personal, eine Aufwärmküche, ein Speiseraum sowie ein Bewegungsraum. Im Obergeschoss wurden drei Kindergartengruppen, ein weiterer Bewegungsraum und ein Therapieraum untergebracht. Sämtliche Geschoße sind über einen Aufzug barrierefrei erreichbar. Die Baukosten belaufen sich auf rund 3,49 Millionen Euro netto.

Projekte abgeschlossen

Noch mehr Schutz vor Hochwasser

Ein neuer Entwässerungskanal und ein neues Rückhaltebecken wurden fertiggestellt.

Dank der neuen Maßnahmen wird Riedlingsdorf noch besser vor Überflutungen geschützt.

Foto: Gemeinde Riedlingsdorf

Nach 14 Jahren ist es nun endlich gelungen, für den Bereich der Oberen Hauptstraße von der Ziegelgasse bis zum Ortsende auf Pinkafelder Hotter einen entsprechenden Kanal zu errichten und so diesen Bereich vor Überflutungen zu schützen. Damit soll das Gebiet künftig deutlich besser vor Überflutungen geschützt werden.

Realisiert wurde das Projekt durch die enge Zusammenarbeit mehrerer Partner. An der Finanzierung beteiligten sich die Unternehmen Wienerberger und Nikitscher, die Gemeinden Riedlingsdorf und Pinkafeld, der Abwasserverband Oberes Pinkatal sowie das Land Burgenland. Die Gemeinde bedankt sich bei allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit, die eine rasche Umsetzung dieses wichtigen Infrastrukturprojekts ermöglicht hat.

Auch ein weiteres bedeutendes Hochwasserschutzprojekt wurde erfolgreich abgeschlossen: das Rückhaltebecken am Pinka-Zubringer Lehmgraben. Die neue Anlage soll künftig insbesondere den Bereich Oberanger noch besser vor Starkregenereignissen und Überflutungen schützen.

Angesichts der zunehmenden Extremwetterereignisse gewinnt der Ausbau des Hochwasserschutzes immer mehr an Bedeutung. Das Rückhaltebecken leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung und zur Vorsorge gegen künftige Hochwasserereignisse.

Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf weniger als eine Million Euro und werden zu einem wesentlichen Teil von Bund und Land getragen. Die feierliche Eröffnung ist für 29. September 2026 geplant. Dazu ist die Bevölkerung herzlich eingeladen.



Meine Gemeinde: Kurz notiert

Kooperation sichert Ferienbetreuung

Die Marktgemeinde Riedlingsdorf und die Stadtgemeinde Pinkafeld arbeiten künftig bei der Ferienbetreuung in den Kinderbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen zusammen. Ziel der Kooperation ist es, auch in den Ferien ein verlässliches Betreuungsangebot sicherzustellen.

Konkret werden angemeldete Kinder aus Pinkafeld von 27. Juli bis 7. August in Riedlingsdorf betreut. Im Gegenzug besuchen angemeldete Kinder aus Riedlingsdorf von 10. August bis 4. September die Ferienbetreuung in Pinkafeld. Die Betreuung erfolgt jeweils durch das pädagogische Personal der gastgebenden Gemeinde.

Auch während der Weihnachtsferien wird die Betreuung im Wechsel organisiert: In geraden Jahren – erstmals 2026 – findet sie in Riedlingsdorf statt, in ungeraden Jahren – ab 2027 – in Pinkafeld.

Während der Ferienbetreuung gelten in den jeweiligen Einrichtungen verkürzte Öffnungszeiten.



Marco Fleck ist neuer Vizebürgermeister

Die Gemeinde Riedlingsdorf hat seit Ende vorigen Jahres einen neuen Vizebürgermeister: Marco Fleck wurde in der Gemeinderatssitzung im Dezember 2025 in dieses Amt gewählt. Er folgt auf Dietmar Zapfel, der sein Mandat nach langjährigem Engagement zurückgelegt hat.

Mit Marco Fleck übernahm ein engagierter Gemeindepolitiker Verantwortung für die Zukunft Riedlingsdorfs. Als Vizebürgermeister wird er Bürgermeister und Gemeinderat bei der Umsetzung wichtiger Projekte unterstützen und sich für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Die Gemeinde bedankt sich bei Dietmar Zapfel für seinen langjährigen Einsatz und seine wertvolle Arbeit zum Wohle Riedlingsdorfs. Mit seinem Engagement hat er die Entwicklung der Gemeinde in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgestaltet.

Dem neuen Vizebürgermeister Marco Fleck wünscht die Gemeinde für seine verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg, Tatkraft und Freude. Mit seinem Einsatz soll der eingeschlagene Weg einer zukunftsorientierten Gemeindepolitik fortgesetzt und gemeinsam mit der Bevölkerung weiterentwickelt werden.

Ex-Vize Dietmar Zapfel, Marco Fleck und Bürgermeister Wilfried Bruckner.

Neue Nutzung

Neues Leben in Praxis- und Geschäftsräumen

Für die Räumlichkeiten der ehemaligen Zahnarztordination von Dr. Paur, die Ende 2025 geschlossen wurde, haben sich rasch neue Mieter gefunden.

Uhrmachermeister Raffael Schützenhofer

Physiotherapeutin Sabrina Schützenhofer

Im vorderen Bereich eröffnete Sabrina Schützenhofer bereits am 1. April ihre Physiotherapie Praxis „Ursprung“.

Die Physiotherapeutin ist seit 2021 in ihrem Beruf tätig und absolviert seit 2024 zusätzlich ein Studium der Osteopathie.

Ihr Behandlungsspektrum umfasst unter anderem die Bereiche Orthopädie und Unfallchirurgie, Neurologie, Atemtherapie – etwa bei COPD, Long Covid oder ME/CFS –, Cranio Sacral, Frauengesundheit sowie die Behandlung von Kopf-, Schulter- und Nackenbeschwerden wie Migräne oder Tinnitus.

Den hinteren Teil des Gebäudes nutzt Raffael Schützenhofer für sein Unternehmen im Bereich Uhrentechnik. Der Uhrmachermeister ist 21 Jahre alt, hat sein Gewerbe seit 2 Jahren angemeldet und hat im Juli sein neues Atelier in Riedlingsdorf eröffnet.

Raffael Schützenhofer hat sich auf Fertigung und Entwicklung in der Uhrentechnik spezialisiert. Seine Fertigkeiten umfassen: manuelles Präzisions-Drehen und Fräsen, CAD-3D-Konstruktion in SolidWorks, Uhrentechnik, Feinmechanik, Spezial-Werkzeugbau, Maschinenrestauration und Umbauten sowie seit kurzem Kunststoff-3D-Druck.

Hauptsächlich konzentriert er sich auf den B2B-Bereich, wo er an Kleinserien und Prototypen arbeitet. Kleinere „klassische“ Uhrmachertätigkeiten wie Batteriewechsel und einfache Servicearbeiten macht er gelegentlich nebenbei.

Die Gemeinde freut sich über die gelungene Nachnutzung der ehemaligen Ordinationsräume und heißt die beiden Unternehmer in Riedlingsdorf herzlich willkommen.



Bau im Frühjahr

Lärmschutzwand bringt Entlastung für Anrainer

Ein lange geplantes Infrastrukturprojekt geht in die Umsetzung: Im Bereich der Umfahrung entlang der Oberschützener Straße wird im Frühjahr 2027 eine Lärmschutzwand errichtet.

Ein lange geplantes Infrastrukturprojekt geht in die Umsetzung: Im Bereich der Umfahrung entlang der Oberschützener Straße wird im Frühjahr 2027 eine Lärmschutzwand errichtet.

500.000 Euro werden investiert

Nach Abschluss der Detailplanung kann die bereits vor mehreren Jahren zugesagte Maßnahme nun realisiert werden. Mit Investitionskosten von rund 500.000 Euro soll die Lärmschutzwand die Lärmbelastung für die Anrainerinnen und Anrainer der Oberschützener Straße, der Bilken- und Weidengasse sowie der Unteren Hauptstraße deutlich reduzieren. Ziel ist es, die Wohnqualität in den betroffenen Bereichen nachhaltig zu verbessern und den Verkehrslärm spürbar einzudämmen.



Urnenfriedhof

Da alle Urnennischen und Urnensäulen am Friedhof vergeben waren, wurde nach den Plänen von Architekt Krautsack eine Erweiterung durch eine ortsansässige Steinmetzfirma umgesetzt.

Mit Unterstützung von:

BVZ
FacebookInstagramTikTok
BVZ Burgenländische Volkszeitung GmbH
Colmarplatz 1/2. Stock, 7000 Eisenstadt