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ERFOLGE

Pöttelsdorf: Klein an Größe, groß an Ideen

Was eine kleine Gemeinde bewegen kann, wenn sie vorhandene Stärken konsequent weiterentwickelt, zeigt Pöttelsdorf derzeit auf mehreren Ebenen. Der Einzug ins Finale des österreichweiten Baukulturgemeinde-Preises, das 125-jährige Jubiläum der Evangelischen Kirche und Investitionen in den Naturpark-Kindergarten stehen beispielhaft für eine Entwicklung, die Lebensqualität, Begegnung, Identität und Zukunft miteinander verbindet.

Bürgermeister Christian Kurz, BA freut sich über die Entwicklung von Pöttelsdorf.

Ein besonderer Erfolg gelang Pöttelsdorf beim 5. LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2026 unter dem Motto „Nutzen, was da ist!“. Aus 44 Einreichungen aus ganz Österreich wurden zunächst 14 Gemeinden nominiert. Pöttelsdorf schaffte es schließlich bis ins Finale und ist dort die einzige burgenländische Gemeinde. Für einen vergleichsweise kleinen Ort ist diese österreichweite Anerkennung ein starkes Zeichen dafür, dass nachhaltige Ortsentwicklung nicht von der Größe einer Gemeinde abhängt, sondern von einer klaren Idee und einer konsequenten Umsetzung.

Im Mittelpunkt der Einreichung steht die Entwicklung des Pöttelsdorfer Dorfzentrums. Entscheidend war dabei nicht die Frage, welches neue Gebäude entstehen könnte, sondern welche Funktionen der Ort braucht und wie diese wieder im Ortskern gebündelt werden können.

Heute treffen im Dorfzentrum unterschiedliche Nutzungen aufeinander: Dorfcafé, Dorfladen, Dorfsaal, Bankomat sowie Spiel- und Aufenthaltsbereiche schaffen im Alltag Frequenz und Begegnung. Damit ist das Dorfzentrum weit mehr als ein einzelnes Bauprojekt. Es ist Teil einer langfristigen Ortsentwicklung, die bestehende Strukturen sinnvoll nutzt, kurze Wege ermöglicht und den Ortskern als gemeinsamen Treffpunkt stärkt.

Gerade die Verbindung aus guter Architektur, bewusster Nutzung vorhandener Substanz und gemeinschaftlichem Engagement zeigt, wie aus baulicher Entwicklung konkrete Lebensqualität entstehen kann.





125 Jahre Evangelische Kirche Pöttelsdorf

Das Wochenende stand ganz im Zeichen des Kirtags und des 125-jährigen Kirchenjubiläums: Am Foto oben der Festgottesdienst mit Bischöfin Cornelia Richter.

Die Mitglieder der Burschenschaft gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern des Kirtags.

Am ersten Septemberwochenende stand Pöttelsdorf im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Die Evangelische Kirche feierte ihr 125-jähriges Bestehen.

Bereits 1899 fasste die damalige Pfarrgemeinde den mutigen Entschluss, das baufällige Bethaus nicht nur zu sanieren, sondern durch einen vollständigen Neubau zu ersetzen. Die nach Plänen des Wiener Architekten Ludwig Schöne errichtete Kirche wurde 1901 eingeweiht und prägt seither als markantes Bauwerk das Ortsbild.

Das Jubiläum erinnert aber nicht nur an ein Gebäude. Seit 125 Jahren ist die Kirche ein Ort, an dem gefeiert, gebetet, gesungen, getröstet und Gemeinschaft gelebt wird. Genau diese Verbindung aus Geschichte und lebendigem Dorfleben steht beim Jubiläumskirtag im Mittelpunkt.

Kirtag mit Evangelischer Bischöfin

Am Samstag stellte die Burschenschaft traditionell den Kirtagsbaum auf und führte damit ein wichtiges Stück gelebten Brauchtums fort.

Am Sonntag folgte der Festgottesdienst, bei dem Bischöfin Cornelia Richter predigte. Im Anschluss wurde rund um die Kirche und am Hauptplatz gemeinsam weitergefeiert.

So verband das Jubiläumswochenende 125 Jahre Evangelische Kirche mit gelebter Kirtagstradition und Dorfgemeinschaft und schlug eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

BEWÄHRTES ERHALTEN, NEUES GESTALTEN

Weichen für die Zukunft

Pöttelsdorf entwickelt sich Schritt für Schritt weiter – mit einem besonderen Fokus auf Kinder und Familien.

Die Außenanlage des Naturpark-Kindergartens wurde umfassend saniert.

Wie wichtig Pöttelsdorf die Zukunft des Ortes ist, zeigt sich besonders bei den Angeboten für Kinder und Familien. Die Außenanlage des Naturpark-Kindergartens wurde umfassend erneuert und bietet mit naturnahen Spiel-, Kletter- und Bewegungsmöglichkeiten noch mehr Raum zum Entdecken, Bewegen und Spielen.

Dabei geht es nicht nur um neue Spielgeräte. Gute Kinderbetreuung braucht Räume, in denen sich Kinder wohlfühlen und entwickeln können, und gleichzeitig Rahmenbedingungen, die Familien im Alltag unterstützen.

Deshalb wird auch beim Gebäude selbst auf zeitgemäße und nachhaltige Lösungen gesetzt: Der Kindergarten ist klimatisiert, die Photovoltaikanlage erzeugt eigenen Sonnenstrom sowie Maßnahmen zur Verbesserung des Raumklimas wurden gesetzt. So verbindet Pöttelsdorf moderne Kinderbetreuung mit Nachhaltigkeit und Lebensqualität.

Investitionen in Kinder sind dabei keine Einzelmaßnahme, sondern Teil einer langfristigen Entwicklung des Ortes.

Pöttelsdorf hat sich in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen weiterentwickelt. Dabei steht nicht ein einzelnes Projekt im Mittelpunkt, sondern die langfristige Entwicklung des gesamten Ortes.

Ein lebendiger Ortskern, funktionierende Infrastruktur, gute Rahmenbedingungen für Kinder und Familien, Sicherheit, Nahversorgung, Wirtschaft, Nachhaltigkeit sowie ein aktives Dorf- und Vereinsleben gehören dabei zusammen.

„Als kleine Gemeinde setzt Pöttelsdorf auf Lösungen, die zum Ort und zu seinen Möglichkeiten passen. Bestehendes sinnvoll weiterzuentwickeln, notwendige Infrastruktur zu stärken und zugleich Raum für neue Ideen zu schaffen. Denn Dorfentwicklung ist nie abgeschlossen: Sie bedeutet, Bewährtes zu erhalten, Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und gemeinsam die richtigen Entscheidungen für die nächsten Generationen zu treffen“, so Bürgermeister Christian Kurz.

Mit Unterstützung von:

Rosé-Sturm selber zapfen!

Schandl’s Weingut lädt zur Sturmparty

Am Donnerstag, 17. September, ab 16 Uhr wird bei Schandl’s Weingut in Pöttelsdorf wieder der Rosé-Sturm direkt vom Fass gezapft. Bei der traditionellen Sturmparty dürfen die Besucher selbst zum Zapfhahn greifen und die saisonale Spezialität, von süß bis herb, ins Glas füllen.

Gefeiert wird wie immer am Parkplatz vor dem Weinshop, um noch die herbstlich warmen Sonnenstrahlen zu tanken, sowie Musik und gute Laune zu genießen. Für den kleinen Hunger stehen Aufstrichbrote bereit und selbstverständlich gibt es Weine, Spritzer und Traubensaft vom Weingut.

Eintritt ist frei.

Den Rosé-Sturm gibt es ab sofort in der 1,5l Flasche bei der Party und zu den gewohnten Wein-Shop Öffnungszeiten zu kaufen. schandls.at

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