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Daheim in Deutsch Jahrndorf

Straße zum Pflegeheim Deutsch Jahrndorf asphaltiert



In Deutsch Jahrndorf wurde bereits im April der zweite Pflegestützpunkt des Landes eröffnet. Errichtet wurde das Gebäude von der So Wohnt Burgenland GmbH (SOWO), einer Tochtergesellschaft der Landesimmobilien Burgenland GmbH, betrieben wird es von der Volkshilfe Burgenland. Der Stützpunkt bietet vier Wohneinheiten für Wohnen im Alter sowie eine Dienstwohnung für Betreuungspersonal. In der Tagesbetreuung finden täglich bis zu zwölf Personen Platz, inklusive Mittagessen, Aktivitätenprogramm und Ruheräumen. Die einzelnen Trakte des Gebäudes sind über einen gemeinsamen Dorfplatz miteinander verbunden. Zusätzlich dient das Haus als Basis für die mobile Hauskrankenpflege und die regionale Pflege- und Sozialberatung. Mittlerweile ist auch die gesamte Zufahrtsgasse zum Stützpunkt asphaltiert.

„Dieser Pflegestützpunkt ist die Verkörperung der Systemumstellung, die eine flächendeckende, gemeinnützige und verlässlich organisierte Pflegeversorgung garantiert", so Landesrat Leonhard Schneemann bei der Eröffnung im April.

Deutsch Jahrndorf bildet den Hauptstützpunkt für eine Pflegeregion mit acht Gemeinden. Vom neuen Standort aus werden zunächst Deutsch Jahrndorf, Pama und Nickelsdorf betreut.



Sanierung

Sanierung des Bauhofs als Notwendigkeit

Der in die Jahre gekommene Bauhof der Gemeinde soll laut Bürgermeister Gerhard Bachmann künftig saniert werden.

Bürgermeister Gerhard Bachmann vor dem in die Jahre gekommenen Bauhof der Gemeinde.

Der bestehende Bauhof der Gemeinde Deutsch Jahrndorf ist stark in die Jahre gekommen. Das Gebäude befindet sich laut Bürgermeister Gerhard Bachmann mittlerweile in einem Zustand, der nicht mehr zeitgemäßen Anforderungen entspricht. Für die Zukunft ist eine kleine Halle mit Aufenthaltsraum und WC-Anlage geplant. Vieles will die Gemeinde weiterhin in Eigenregie umsetzen und sich selbst um zahlreiche Aufgaben kümmern. Wichtig ist laut Bachmann, dass alle zusammenarbeiten, damit das Projekt funktioniert. Ein zeitgemäßer Bauhof wird gebraucht, damit die Gemeinde ihre Arbeiten auch künftig erledigen kann.

Trockenheit

Wenn das Wasser fern bleibt

Nach ausbleibenden Niederschlägen wird die Trockenheit immer mehr zu einem österreichweiten Problem. Künftig wird es essenziell sein, gemeinsame Lösungen bei der Thematik zu finden.

Nach zwei Jahren mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen wird die allgemeine Trockenheit immer mehr zur Problematik.

Deutsch Jahrndorfs Bürgermeister Gerhard Bachmann, der bereits lange Jahre im Wasserleitungsverband Burgenland Nord als Vorstandsmitglied aktiv ist, weist auf das kontinuierlich fehlende Oberflächenwasser hin und ist sich sicher, dass auch die Trinkwasserversorgung künftig eine Herausforderung werden wird. Besonders im Seewinkel könnte es laut ihm kritisch werden.

Jeden Tropfen Wasser in der Region behalten

Als zentrale Aufgabe gilt es, anfallendes Oberflächenwasser verstärkt in den Grundwasserkörper einzuleiten und im Boden zu halten, statt es ungenutzt abfließen zu lassen.

Der Wasserleitungsverband Burgenland Nord hat laut Bachmann in den vergangenen 20 Jahren zahlreiche Brunnenfelder erschlossen und die Trinkwasserversorgung hoch entwickelt, laufend erneuert und vorausschauend ausgebaut.

Bei der Bewältigung der Wasserknappheit will Bachmann aber keinen Sündenbock sehen. Er fordert stattdessen, dass sich alle Beteiligten gemeinsam an einen Tisch setzen, um Lösungen für die künftige Wasserversorgung zu erarbeiten.



Der ausgetrocknete Obere Leithaluss, der in den vergangenen Jahren regelmäßig Wasser führte.

Geschäftslokal und Wohnungen

Nahversorger ab nächstem Jahr

Die OSG baut aktuell an einem Gebäude, das sowohl einen Nahversorger als auch acht Wohnungen beinhalten soll. Die Eröffnung ist für den Sommer 2027 geplant.

Gerhard Bachmann vor der Baustelle, wo sich im künftigen Jahr acht Wohnungen und einen Nahversorger finden soll.

Die Gemeinde Deutsch Jahrndorf arbeitet aktuell daran, in der Oberen Hauptstraße einen Nahversorger zu errichten. Die OSG realisiert dort ein Gebäude, das eine rund 75 Quadratmeter großen Nahversorgerfläche sowie zusätzlich acht Wohnungen bietet.

Verhandlungen über Umsetzung noch im Gange

Aktuell laufen laut Bürgermeister Gerhard Bachmann noch Verhandlungen, um die Umsetzung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten. Vorgesehen ist ein Betrieb, der teils mit Personal vor Ort, teils mit reiner Kartenzahlung stattfindet. Zu Stoßzeiten sollen über zwei bis drei Stunden täglich eine Person für die Kundenbetreuung anwesend sein. Dieser Nahversorger gilt laut Bachmann als zentraler Schwerpunkt der Gemeinde. Die Fertigstellung des Projekts ist für Juni oder Juli 2027 geplant, im Sommer 2027 soll der Betrieb starten. Die acht geplanten Wohneinheiten sind derzeit noch nicht vergeben.

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